Freitag, 11. Dezember 2009

... more than one everything!

Today, I found a piece of text I wrote some years ago, 5 years ago to be somewhat precise. This text confirmed my feeling of being now a totally different person than I was back then. Actually, this did not really surprise me. It rather surprises me that I kind of remembered the writing process of that piece and everything associated with it as the thoughts I had when I wrote it for instance, but I expected a totally different piece of paper emerging from the thoughts I remembered. However, this aberration probably occurred because I did not take into account the difference between my former and my current me. That is, I somehow ascribed thoughts to my former self, which are reminiscent of thoughts likely to pop up in my head now.
Besides that, I realised that I raised philosophical questions, some of which I am not asking any more. My speculation about a life after death e.g. did even incorporate religiously influenced thought material, kind of dualistic, though I always stated in the next sentence that I do not and cannot know anything about it (did I swallow too much of Socrates?) and rather not believe in it. I remember, it was the time, when I was agnostic and almost about to become atheistic. About one year later, I was sitting in a catholic religion class, next to a girl, who was going to church each week and actually believing. After she realised how disenchanted I was, she asked me, whether I really believe that the death is the end of the whole story and there is nothing after it and how I could live or even be happy with this belief. I said, I would not really care, I love my life and enjoy it as long I am alive. Actually, I do not know what I replied in detail, but I think I must have sound really indifferent. She could not understand me, I think, because for her it was very important to have a happy end. For me it was not.
I do not know whether that has changed, I still don't believe in a life after this and I am still a happy person, optimistic as I am, but I really love my life and I must admit that I try not to think about a possible end of it. Maybe that is why I am becoming hypochondric and care about health (I became a vegetarian and try not to eat too much sugar or fat). This reminds me of Ray Kurzweil, who tries to stay alive as long as possible to survive until research yields us a method to become immortal. I don't know whether I want to be immortal, I don't know whether I want so many bad people in the world to be immortal! I am currently reading 'Singularity Sky' by Charles Stross, who envisions a world in which many people are using rejuvenating cures, making it possible to be 160 years old and at the same time look as having had ones twentieth birthday some days ago. How crazy is that? In such a world, you can have more than one life, more than one family, more than one everything!

Donnerstag, 27. August 2009

Amsterdamdamdam

Wir sind in Amsterdam angekommen und es ist toll hier! Unser Zimmer ist total schön, von den Bahnschienen auf der anderen Seite des Hauses bekommen wir kaum was mit, und von den Zügen auch nicht viel mehr. Wir haben eine wunderschöne Fensterfront mit Blick in den netten, teilweise grün, teilweise hübsch geflasterten Innenhof. Tagsüber erklingt fröhliches Kindergeschrei von der Grundschule schräg gegenüber. Und das beste: unser Eingang ist pink! Wer genauer wissen möchte, wo wir uns befinden, befrage googlemaps nach "Funenpark, Amsterdam".
Robuste Fahrradschlösser haben wir uns auch schon besorgt. Man braucht hier ein Kettenschloss für Vorderreifen und Rahmen, welche man damit an in den Boden fundamentierte Gegenstände ankettet und ein Bügelschloss anderer Bauart um den Hinterreifen am Rahmen zu befestigen. Das Kettenschloss wiegt mindestes 3 kg. Bisher wurden unsere Fahrräder noch nicht geklaut!
Mit dem Fahrrad kommt man hier auch echt super voran, allerdings haben wir auch das Glück sehr zentral zu wohnen. Zu einer Einführungsveranstaltung morgen werde ich nur 5 min. mit dem Rad brauchen. Und es gibt auch keinen WesterBERG hier, da ja alles wunderbar FLACH ist! Einfach PRIMA. Als Emsländer kann man sich hier echt wohl fühlen.
Nun kurz zu den nicht so tollen Dingen: der Kühlschrank stinkt so sehr, dass keiner von uns ihn putzen mag, also kaufen wir nichts ein, was gekühlt werden muss, bzw. essen alles sofort auf. Jedoch habe ich heute Putzmittel gekauft, damit das Problem bald in Angriff genommen wird und hoffe, dass Thorben zuerst vom kühlschranklosen Dasein angefressen sein wird. Der Herd leckt potentiell Gas an einer Feuerstelle, ich traue ihm nicht. Aber das werden wir alsbald reklamieren. Solange wird auf den beiden vertauenswürdigen Feuerstellen gekocht. Heute wurde beispielsweise ein 5kg Sack Nudeln angebrochen.
Das Programm der Einführungswoche war durchwachsen. Ein Cultural Awareness Workshop bei dem man mit fremden Menschen über sein Frühstück, die Uhrzeit des Abendessens und sonstiges gesprochen hat, eine Infoveranstaltung, bei der ein Ire mit Hangover betont hat, dass man nicht unter Drogeneinfluss Rad fahren sollte, eine Unipsychologin, die Hilfe bei Drogenproblemen angeboten hat, daraufhin eine Bootstour, die sehr schön war und nach der sich die Amerikaner der Gruppe jeweils eine Flasche Weingedöns reingezogen haben. Dann kam das "Highlight" inklusive Dinner und Drinks ab 17.30. Man ging in eine Großraumdisko, um 17.30! Hatte vier Freigetränke, und es gab nur Cider oder Bier, nichts Nicht-Akoholisches... daher wohl die Werbung für Beratung bei Drogenproblemen in der nachmittägigen Veranstaltung! Ich spürte jedenfalls nach dem anstrengendem Tag (oder vielmehr den anstrengenden Monaten zuvor), den mehreren Wenig-Schlaf-Nächten, nach 3 Frei-Getränken und schrecklicher Techno-Musik das Bedürfnis mich schlafen zu legen. Zu Hause angekommen, nach einer Fahrrad-Spritztour, ging es mir da schon viel besser!
Heute war da eher ein ruhiger Tag. Susi und Paula waren da, ich habe ihnen nicht geöffnet. Nein, es war keine Absicht! Unsere Klingel tut leider nicht. Aber dann haben wir das Medium SMS entdeckt, juhuu!
Das war nun ganz schön viel bla... musste mal wieder sein, nach so einer langen Blog-Pause... ich hoffe ja, dass meine Kreativität sich hier in Amsterdam wieder entfalten wird. Inspiration!

Freitag, 24. Juli 2009

Da bin ich wieder!

Demnächst geht's nach Amsterdam! Am 25.8 wird umgezogen. Hoffen wir nur, dass wir bis dahin mit unserem Studium fertig werden, aber das schaffen wir schon, wir sind ja optimistisch!
Dabei fing der eigentliche heutige Beitrag folgendermaßen an:

%Gestern habe ich nach Eulen gegooglet und sehr schöne Bilder entdeckt.
Heute schreibe ich einen Blogeintrag und versuche Dinge mit "%" auszukommentieren. Demnächst werde ich in Amsterdam wohnen, dort einen Research-Master in Cognitive Neuroscience machen und mich fragen, was ich eigentlich will, aber das tue ich auch jetzt schon. Zu schnell ist die Zeit in Osnabrück vergangen. Ich wäre gerne länger hier geblieben, aber ich gehe auch gerne einmal woanders hin. Zumal das auch viele andere tun werden, sodass Osnabrück ohnehin nicht mehr dasselbe für mich wäre. Woher wissen bloß immer alle anderen (Achtung: übertrieben), was sie wollen. Ich finde das gar nicht so leicht.

Aber dieses eintönige und deprimiert-anmutende Geschreibsel wollte ich niemandem ohne freundlichen Rahmen antun, denn eigentlich geht es mir ja gut. Ich habe nur gemischte Gefühle und die haben zur Zeit eben viele. Daher muss man eben ein paar vorsorgliche Maßnahmen treffen, wie alle möglichen Freunde in die zukünftige ferne Stadt einladen, sich über günstige Reisemöglichkeiten informieren und erstmal bei der Gründung eines Vereins mit Sitz in Osnabrück mitmachen, na wieso nicht? Vielleicht findet man dort auch gleich seine Bestimmung ;). Rost wird auch wieder ein Comeback haben, daran glaube ich immer noch ganz fest. Auch werde ich irgendwann regelmäßig Blogeinträge verfassen und mich in meiner Freizeit zunehmend künstlerisch betätigen. Wir sind schließlich noch jung und brauchen den Spaß! Leute, ich will euch alle in Amsterdam sehen! Spätestens zum internationalen Kongress auf unserer Terasse. Abstracts können sogar noch bis zum 31. September eingereicht werden. Aber klauen wir keine alten Späße und nehmen die Sache einfach ernst. Genaueres werde ich noch bekannt geben.

Montag, 30. März 2009

Fragezeichen

Most people exhibit it, many (of these?) recognize that they do, some people think about it and no one understands it, but everyone considers himself as an expert in it. What am I talking about?




Hint: This is not about linguistics and I do not care about any treasure hidden somewhere behind the mensa. Besides, feet seem to be somehow more appropriate. I like the metric system a lot, though. Sorry for spamming.

Freitag, 14. November 2008

Redundanz und Irrelevanz

In einem Paper werden 2 Thesen beschrieben, die beide von einer Wissenschaft simultan angenommen werden. Der Autor entdeckt allerdings eine Spannung zwischen diesen beiden. Er hat 4 Fallbeispiele, die alle mit derselben Argumentation die eine These in die Hölle kat(h)apultieren. Das heißt, 4 Din A4 Seiten Wiederholung. Anschließend wird ein möglicher aber irrelevanter Kritikpunkt an seiner Kritik diskutiert. Dann führt er plötzlich eine neue Terminologie für alte Terme ein, und erzählt die ganze Geschichte erneut. Prima!

Donnerstag, 13. November 2008

Hero Quest - Kindheitserinnerungen und Nein! Mädchen spielen nicht nur mit Murmeln...

Leider ist mir gerade entfallen wie ich auf dieses Thema gekommen bin, jedenfalls fing ich an Thorben von meinem absoluten Lieblingsspiel vorzuschwärmen - Hero Quest. Meine Freundin, dessen Bruder dieses Spiel besaß (ja leider muss ich hier in der Vergangenheit sprechen, mehr dazu später) erzählte mir begeistert von einem Spiel mit Monstern, Flüchen, Strategie und einem "Oberfreak". Das musste natürlich gleich ausprobiert werden, der hohe Suchtfaktor machte dieses Spiel nun für einige Jahre zur regelmäßigen Hin-und-wieder-Beschäftigung. Jedenfalls handelt es sich um ein Brettspiel mit Figuren, Karten und Würfeln. Es gibt zwei Parteien, die Monsterpartei, welche die auf dem Spielbrett aufgezeichneten Räume verteidigt und die weniger bösen Wesen(Barbar, Alb, Zwerg und Zauberer), welche in das Spielbrett eindringen und versuchen den Oberfreak zu vernichten. Die Monster (keine Gewöhnlichen sondern böse anmutende 6 Goblins,8 Orcs, 3 Fimire, 4 Skelette, 2 Zombies, 2 Mumien, 4 Chaos-Krieger und 1 Gargoyle) versperren natürlich so gut es geht den Weg, sodass es auch zum Kampf kommt. Jeder Spieler hat Angriffs- und Verteidigungswürfel, deren benutzbarer Anzahl der Angriffs- bzw Verteidigungsstärke der im Kampf involvierten Figuren entspricht, welche mit zunehmender Anzahl erfolgloser Kämpfe sinkt. Wenn eine Figur keine Lebenspunkte mehr hat, muss sie vom Feld herunter und "stirbt". Das übliche eben. Außerdem gibt es weitere tolle Zusatzkarten, wie Flüche, Schatztruhen usw.
Damit es nicht so langweilig klingt wie in meiner Beschreibung gibt es natürlich auch eine Story dazu: "Morcar, ein Magierlehrling, lernte schneller, als dem Meister lieb war. Er studierte alle Zaubersprüche und machte sich, als er stark genug war, davon. Von da an verbündete er sich mit den Chaos-Mächten und terrorisiert seit dem das Land. Sein alter Lehrmeister schafft es mit aller Not den finsteren Zauberer zurückzuhalten. Seine dunkle Armee hat allerdings schon die Grenzländer erreicht und vier Helden schreiten diesen nun entgegen."
Wer hier nun wer ist, könnt ihr euch selbst zusammenreimen :).
Jedenfalls will ich dieses Spiel. Vor geraumer Zeit, ie. vor ungefähr 2 Jahren erinnerte ich mich schon einmal an dieses Spiel. Zugleich schrieb ich meiner Freundin, dass ich es sehr gerne ausleihen würde. Doch sie antwortete zu meinem Erschrecken: "Mein Bruder hat es vor 2 Wochen verkauft." Das war ein Schock. Ich suchte sogleich im Internet nach Angeboten und unter 70 Euro war es kaum zu haben. Es ist nicht mehr im Handel und ist demnach zu einer Art Sammlerstück geworden. Mittlerweile ist das gute Stück auch schon 18 Jahre alt. Da fühlt man sich schon irgendwie alt. Jedenfalls hat Thorben sich nach einiger Zeit mit den Worten "ich muss ins bett" verabschiedet. Ist ja auch schon halb 3 in Osnabrück. Was? schon halb 2, ich muss auch ins Bett ... nachti...
neuer Tag neues Glück, fehlt nur noch das Spiel. Wer hat es und will es nicht mehr oder mag es mir zumindest ausleihen? Bitte melde dich!
Für Interessierte .
Es gibt sowohl das Spiel als auch den Wikipedia-Artikel auf Englisch, aber das findet jener dann schon selbst.

Mittwoch, 10. September 2008

Large Hadron Collider: Geht heute die Welt unter?

sämtliche Wordpress-blogs und auch ein Teil des Blogger-Servers sind schon mal abgeschmiert. Dabei sind die Nachrichten durchaus positiv und man verschweigt den nahenden Weltuntergang: Da meine Link-Funktion grad auch nicht tut, wird er einfach mal reingepastest: http://www.heise.de/newsticker/LHC-Strahlenmeister-am-geschlossenen-Ring--/meldung/115734

ich kenne natürlich den entsprechenden html-Code. Es sollte nur besonders dramatisch wirken ;). Zum Beweis.